Aktuelles aus dem Schweizerischen Arbeitskreis Provenienzforschung

Der Verein beteiligt sich aktiv an diversen Veranstaltungen, Tagungen oder Stellungnahmen und verfolgt das Ziel, eine vernetzte Provenienzforschung zu fördern.

 
An der Generalversammlung in Paris am 25. Juni 2026 wurde der überarbeitete Code of Ethics von ICOM verabschiedet. Der Provenienzforschung wird darin unter Punkt C.10 mehr Bedeutung als bisher zugesprochen.
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 28. Januar 2026 das Präsidium und die Mitglieder der Expertenkommission für historisch belastetes Kulturerbe ernannt. Die Kommission wird den Bundesrat und die Bundesverwaltung in Fragen rund um historisch belastetes Kulturerbe beraten. Sie kann in strittigen Fällen angerufen werden und nicht bindende Empfehlungen zu Kunstwerken aus der Zeit des Nationalsozialismus und zu Kulturgütern aus dem kolonialen Kontext abgeben. Details zur Kommission finden Sie hier.
Neue gesetzliche Hürden erschweren faire und gerechte Lösungen

Das gesamte Statement ist hier einsehbar.
Im Rahmen der Vergabe der Beiträge für Provenienzforschung an Dritte für die Förderperiode 2025–2026 hat der Vorstand des Schweizerischen Arbeitskreises Provenienzforschung eine Stellungnahme erarbeitet und am 20. Dezember 2024 beim Bundeamt für Kultur (BAK) eingereicht. Diese ist hier einsehbar.
Im Rahmen der laufenden Verhandlungen über die Kulturbotschaft hat der Ständerat am 4. Juni 2024 u. a. der Schaffung einer rechtlichen Grundlage für die «Unabhängige Kommission für historisch belastetes Kulturerbe» zugestimmt. Der Schweizerische Arbeitskreis Provenienzforschung hat hierzu eine Stellungnahme erarbeitet. Diese finden Sie hier.
Die Schweiz unterstützt die Anwendung der "Best Practices" zu den Richtlinien der Washingtoner Konferenz in Bezug auf Kunstwerke, die von den Nazis konfisziert wurden.
Im Rahmen der Gründung einer unabhängigen Kommission für historisch belastetes Kulturerbe hat der Vorstand des Schweizerischen Arbeitskreises Provenienzforschung gemeinsam mit seinen Mitgliedern eine Stellungnahme erarbeitet und am 14. Februar 2024 beim Bundeamt für Kultur (BAK) eingereicht. Diese ist hier einsehbar.

Archiv

Der nächste Tag der Provenienzforschung wird am 8. April 2026 stattfinden und wird vom Arbeitskreis Provenienzforschung e.V. organisiert. Nähere Informationen dazu erhalten Sie bei der für die Organisation verantwortlichen Arbeitsgruppe.
 
Ihre Veranstaltung anmelden können Sie hier
Der nächste Tag der Provenienzforschung wird am 9. April 2025 stattfinden und wird vom Arbeitskreis Provenienzforschung e.V. organisiert. Nähere Informationen dazu erhalten Sie bei der für die Organisation verantwortlichen Arbeitsgruppe.
 
Ihre Veranstaltung anmelden können Sie hier
«Im Spannungsfeld zwischen Gesetz und Praxis: Kunsttransfer in der Schweiz»   Ein Workshop des Kunsthistorischen Instituts, organisiert und konzipiert von Sina Knopf und Simone-Tamara Nold, mit Unterstützung von Viviane Maeder.   Programm  
«Sensibel, problematisch, umstritten? Herausforderungen und Chancen im Umgang mit kulturellem Erbe in Museen»   Eine Zusammenarbeit zwischen dem Kunsthaus Zürich, dem Schweizerischen Landesmuseum und dem Museum Rietberg.   Programm  
In den letzten Jahren hat die Provenienzforschung an Musikinstrumenten an Bedeutung gewonnen. Dies stellt die Provenienzforschung vor neue Herausforderungen. An der Tagung werden 15 Beiträge Einblicke in dieses vielfältige Forschungsgebiet geben. Das Programm und das Anmeldeformular finden Sie unter dem Link: Tagung Provenienzforschung - HMB

Der nächste Tag der Provenienzforschung wird am 10. April 2024 stattfinden und wird vom Arbeitskreis Provenienzforschung e.V. organisiert. Nähere Informationen dazu erhalten Sie bei der für die Organisation verantwortlichen Arbeitsgruppe.
 
Details finden Sie hier
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 22. November 2023 die Schaffung einer unabhängigen Expertenkommission für belastetes Kulturerbe beschlossen. Er hat dafür die entsprechende Verordnung verabschiedet. Damit unterstreicht der Bund die Bedeutung, die er dem rechtlich und ethisch verantwortungsvollen Umgang mit dem kulturellen Erbe insbesondere in Bezug auf NS-Raubkunst und Kulturgüter aus kolonialem Kontext zumisst. Die Schaffung der Kommission setzt einen entsprechenden Auftrag des Parlaments um.
Im Rahmen der Vernehmlassung hat der Vorstand in den vergangenen Wochen eine Stellungnahme zur Kulturbotschaft 2025-2028 erarbeitet und am 31.08.2023 beim Bundeamt für Kultur (BAK) eingereicht. Diese ist hier einsehbar.
Der nächste Tag der Provenienzforschung wird am 12. April 2023 stattfinden und wird vom Arbeitskreis Provenienzforschung e.V. organisiert. Nähere Informationen dazu erhalten Sie bei der für die Organisation verantwortlichen Arbeitsgruppe.
 
Details finden Sie hier
Die Januar-Ausgabe des Newsletter des Network of European Restitution Committees on Nazi-Looted Art legt den Fokus auf die Schweiz. Darin enthalten sind u.a. ein Bericht über das Herbststreffen in Basel (23.-24.11.2022) sowie ein Portrait des Schweizerischen Arbeitskreises Provenienzforschung.
Fokus Schweiz: Ausstellungen und aktuelle Fragen zur Provenienzforschung

Anmeldung und weitere Infos hier

Provenienzforschung in den Museen. Anmeldung und weitere Infos hier
The Ministry of Foreign Affairs of the Czech Republic presents its compliments to the signatories of The Terezín Declaration and has the honor to inform about preparations of follow-up international conference to be held in Prague in 2022.
Nebst Bundesrat und Nationalrat befürwortet nun auch der Ständerat die Einsetzung einer Unabhängigen Kommission für NS-verfolgungsbedingt entzogene Kulturgüter

Nebst Bundesrat und Nationalrat befürwortet nun auch der Ständerat die Einrichtung einer Plattform für Provenienzforschung bei Kulturgütern in der Schweiz

Kunsthandel in der Schweiz: Aktuelle Forschungen

Call for Papers
Session VI (23. Juni 2022) Collecting and the Value of Provenance

Hier finden Sie das Programm

Bundesrat und Nationalrat befürworten die Einsetzung einer Unabhängigen Kommission für NS-verfolgungsbedingt entzogene Kulturgüter

Bundesrat und Nationalrat befürworten die Einrichtung einer Plattform für Provenienzforschung bei Kulturgütern in der Schweiz

Der Tag der Provenienzforschung findet einmal jährlich, jeweils am zweiten Mittwoch im April, statt und wird vom Arbeitskreis Provenienzforschung e.V. organisiert. Der Hashtag #TagderProvenienzforschung begleitet die einzelnen Aktionen auf Twitter. Details finden Sie hier

Links

Bundesamt für Kultur: Anlaufstelle Raubkunst Arbeitskreis Provenienzforschung e.V Lostart: Datenbank des Deutschen Zentrums für Kulturgutverluste